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Hüter der verborgenen Bücher Band 1
 
Die Familie der zwölfjährigen Emily Rubinstern bewahrt ein Geheimnis: Immer wieder reisen einige ihrer Mitglieder nach Arcanastra, eine Stadt in einer verborgenen Welt, wo sie als Buchbinder arbeiten. Die Werke, um die sie sich kümmern, sind allerdings sehr viel mächtiger als normale Bücher - und gefährlicher. Eines Tages macht sich auch Emily auf den Weg dorthin. Kaum angekommen, gerät sie mitten in den Kampf um die Macht der Bücher. Die Gilde der Geister bedroht die Stadt, Irrlichter greifen an, und ein Kind verschwindet… Emily muss viele gefahrvolle Abenteuer bestehen. Glücklicherweise kann sie auf die Hilfe ihrer Freunde und ihrer eigensinnigen Katze zählen.

Erscheinungsdatum:       30.10.2014
Verlag:                                110th
Format:                              Amazon Kindle
Sprache:                             Deutsch
Seitenzahl:                         288                      
ASIN:                                  B00P1G0UQ2                  

»Seine Verfolger waren dicht hinter ihm. Rufe und Befehle drangen durch die Nacht, Hunde bellten und knurrten. Wenn Andri sich im Laufen umsah, konnte er die Fackeln zwischen den Bäumen hindurch schimmern sehen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Männer ihn eingeholt hatten. Er musste es schaffen, dachte der Junge und lief keuchend weiter. Der Turm war so nah, und er war noch viel zu jung zum Sterben, kaum dreizehn Jahre alt… Einer der Hunde hatte sich aus dem Feld der Verfolger gelöst und jagte immer schneller über den Waldboden. Andri konnte bereits sein Hecheln hören, das Trommeln der Pfoten. Mit letzter Kraft rannte er auf die Lichtung zu. Gleich dort vorne musste sie sein, wenn er sich in der Dunkelheit nicht verirrt hatte. Andri sprang über umgestürzte Bäume, wich Büschen und Tümpeln aus, bemerkte kaum, wie ein Ast ihm ins Gesicht peitschte und ihm die Haut an der Wange aufriss. Sein einziger Gedanke galt dem Turm. Er wusste, wie er aussah, wusste, was dort geschehen konnte, doch er wusste nicht, ob es bei ihm funktionieren würde. Wenn nicht, war er verloren.«

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