top of page
Cover Sind keine Seepferdchen Crop.jpg

Sind keine Seepferdchen

 

Einsam und ereignislos verläuft das Leben der Protagonistin: Stundenlang sitzt sie in Bars und beobachtet die Menschen um sich herum, wandert spätnachts durch eine ausgestorben und bedrohlich wirkende Metropole. Auch zu Hause ist sie allein, eingewoben in Erinnerungen an ihre Schwester. Im Verlauf der Geschichte wird die scheinbare Ordnung immer brüchiger, bis alles wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt und eine erschreckende Wahrheit ans Licht dringt.

Erscheinungsdatum:        28.02.2006

Verlag:                                 bilgerverlag

Einband:                             gebundene Ausgabe

Sprache:                             Deutsch

Seitenzahl:                         103

ISBN:                                  978-3-908010-77-7

“Als wäre es meine einzige Möglichkeit, die Stadt hinter mir zu lassen, kehre ich immer wieder aufs Dach des Einkaufszentrums zurück. Dort oben sitze ich dann wie ein vertriebenes Tier, bis der eisige Wind mich wieder in die Wohnung jagt. Manchmal ist die Luft vor Kälte geruchlos und es schneit. Der Schnee bleibt jetzt liegen, er reflektiert das Licht. Ich lege den Kopf weit in den Nacken und schaue in den Himmel, aus dem tausende von Flocken fallen und auf meinem Gesicht zu kleinen Tropfen schmelzen. Am liebsten würde ich mich hinlegen und mich ganz von diesen kalten Flocken bedecken lassen.”

“Karin Richner hat einen wirklich zu Herzen gehenden und manchmal rätselhaften Erstling geschrieben. Aber gerade in seiner Rätselhaftigkeit besitzt er zugleich etwas Wunderschönes.”
Sven Boedecker, SonntagsZeitung

 

“Karin Richner ist ein neuer Stern am Schweizer Literaturhimmel. Ihr Roman muss zwingend-dringend noch in diesem Jahr gelesen werden.”
Siesta, Radio DRS1

 

“Die junge Schweizerin Karin Richner debütiert mit «Sind keine Seepferdchen» in diesem März und schuf damit gleich zu Beginn ihrer literarischen Karriere ein unverkennbares Werk über die Einsamkeit und das Verlassenwerden.”
Magdalena Pfaffl, Netzmagazin

bottom of page